Jahrzehnt der Meilensteine
Das verschlafene Küstenstädtchen Worthing im Süden Englands macht zwar nicht gerade den Eindruck, in den 1960ern Schauplatz für kühne Experimente gewesen zu sein. Doch für wahre Audiofans steht der Name für bahnbrechende Innovationen. Dank der ersten Bowers & Wilkins Lautsprecher, die hier in den frühen Unternehmensjahren gebaut wurden, konnten Musikliebhaber ihre Stücke in einer neuen Detailtreue und Klarheit erleben.
Viele Genres waren in den wilden 1970ern von einer musikalischen Umwälzung geprägt. Auch für Bowers & Wilkins war es ein Jahrzehnt, das einige wichtige Meilensteine hervorbrachte. Das Unternehmen stellte erstmals die gebogene Gehäuseform und neue Membranmaterialien wie Aramidfaser vor. Der Höhepunkt dieser Entwicklungen wurde mit der Einführung des 801 erreicht, der schon bald in vielen renommierten Aufnahmestudios weltweit zum Referenzlautsprecher avancierte.
Umfangreiche Investitionen in Forschung und Entwicklung führten zur Gründung des innovativen F&E-Zentrums in der englischen Stadt Steyning. Im Zeitalter der MTV-Pop-Superstars und bombastischen Stadien-Rockkonzerte entschied sich Bowers & Wilkins, gegen den Strom zu schwimmen, und stellte der Welt den kleinen und eher unauffälligen „Compact Monitor“ vor.
